Datenschutzerklärung

betreffend (www.)dieaula.at

(Die Aula - Das freiheitliche Monatsmagazin - unabhängig und unangepaßt)

Guten Tag!

Der EU-Gesetzgeber stellt alle Unternehmen unter Pauschalverdacht, Datenmißbrauch praktizieren zu wollen, und verordnet dagegen einen immensen bürokratischen, technischen und Organisations-Aufwand. Das wird ganz sicher dazu beitragen, daß der Wohlstand der Europäer verbessert wird, daß wir in Sicherheit und in Frieden und ohne Furcht vor staatlicher Willkür leben, daß unser Eigentum gewahrt bleibt, auch unsere gesellschaftliche Identität, daß wir uns innerhalb unseres Territoriums freier bewegen können, daß unsere politischen Rechte gestärkt werden, und daß wir keinen Spam mehr bekommen ;).

Zu den verordneten Maßnahmen gehört auch, Sie mit dieser Erklärung zu behelligen, in der wir beschreiben müssen, welche Spuren wir von Ihrem Besuch unserer winzigen Website sammeln, wofür wir das tun bzw. was wir damit machen, wie lange wir das machen, und welche gesetzlichen Ansprüche Sie in dem Zusammenhang haben (obwohl sich das ohnehin aus dem Gesetz ergibt).

Im Grunde geht es bei unserer Winzigseite nur um die HTTP-Logdaten. Das heißt, wir speichern,

- welche IP-Adresse
- wann
- welche Datei (Pfad, Dateiname)
- mit welchen "Parametern", um etwaige serverseitig ausgeführte Skripte zu lenken
- mittels welcher HTTP-Aufrufmethode und HTTP-Protokollversion
- und welchem Erfolg (HTTP-Antwortstatus und HTTP-Antwortdatenmenge)

aufrief. Zusätzlich speichern wir Daten, die Sie uns beim Besuch "freiwillig" (von Ihnen je nach Browser und/oder Plugin unterdrückbar oder gar manipulierbar) bekanntgeben, nämlich

- von welcher vorherigen Datei oder Seite her Sie dabei angeblich verlinkt worden sind
- welche Software (Betriebssystem, Browser, manche Plugins) Sie dabei angeblich verwenden.

Das bedeutet etwa, daß zumindest der Aufruf dieser Datenschutzerklärung von unserem Server bereits zu einem diesbezüglichen Log-Datensatz geführt hat.

Wir speichern diese Daten, um

- damit statistische Auswertungen erzeugen zu lassen, um zu verstehen, wann das Interesse an uns besonders hoch ist, und aus welchem Staat wieviele Besucher dabei kamen.
- wenn wir Anzeichen haben, dass außergewöhnliche Aktivität stattfindet, beobachten/nachvollziehen zu können, was genau passiert(e) und wer (oder jedenfalls: wieviele) von wo daran beteiligt ist/war (sind/waren).
- Wir benutzen die Daten zwar nicht routinemäßig, um Benutzerprofile zu erzeugen, aber wenn unser Interesse an einem einzelnen oder einer Gruppe an Besucher(n) aus besonderen Gründen (sozusagen einem "Anfangsverdacht") erheblich steigt, dann versuchen wir auch, soweit mit den spärlich vorhandenen Daten möglich, das vergangene Verhalten dieses/r Besucher(s) unserer kleinen Website nachzuzeichnen. Wir werden dann auch versuchen, die Identität bzw die Netzwerk-Herkunft so eng wie möglich einzugrenzen.

Wir teilen diese Daten zu diesen Zwecken - und nur dazu - mit entsprechenden Spezialisten/Dienstleistern ("Auftragsdatenverarbeitern"). Das können, je nach Fall, zB technische Analysten sein, oder Juristen (die dann als verlängerter Arm von uns die Daten verarbeiten, und deren Sitze bzw Niederlassungen und Systemstandorte sich innerhalb der EU befinden), oder auch spezielle datenbankgestützte Auskunftsdienste, welche die zur Beauskunftung geteilten Daten - wie IP-Adressen, gewöhnlich ihrerseits zu Sicherheits/Rekonstruktionszwecken protokollieren und deren Systemstandorte auch außerhalb der EU sein können - diesfalls achten wir in erster Linie auf die Gewährleistung des Datenschutzes, behalten uns aber auch vor, den Ausnahmetatbestand der Übermittlung zum Zweck der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen in Anspruch zu nehmen, und weisen darauf hin, daß wir die Übermittlung nicht wiederholt vornehmen, daß sie nur eine begrenzte Zahl von Personen betrifft, daß sie für die Wahrung unserer zwingenden berechtigten Interessen erforderlich ist, daß wir die Aufsichtsbehörde von solchen Übermittlungen in Kenntnis setzen, und wir werden den Betreffenden, sofern wir geeignete Daten ermitteln können, entsprechend informieren. Letztlich können wir die Daten auch mit gesetzlichen Institutionen wie Gerichten und/oder Verwaltungsbehörden teilen.

Gesetzliche Institutionen können unter Umständen auch proaktiv von uns die Offenlegung der Daten verlangen, und wenn uns dies nicht gerade rechtswidrig erscheint, oder wenn wir keine erfolgsversprechende Möglichkeit sehen, das Verlangen abzuwehren, dann werden wir dem auch Verlangen nachkommen.

Wir lassen die Daten so lange gespeichert, bis die denkbaren gesetzlichen Verjährungsfristen verstrichen sind - also bis uns etwa keine (An-)Klage mehr drohen kann, gegen die wir die Daten als entlastende Beweismittel vorbringen könnten, oder bis eine Klage unsererseits gegen jemanden, gegen den wir die Daten als belastende Beweismittel vorbringen könnten, wegen Fristablaufs nicht mehr zugelassen würde. Selbes gilt auch für Verfahren gegen Dritte von Amts wegen, an denen wir in anderer Form denn als Kläger mitwirken.

Zu Ihren gesetzlichen Rechten zählen das Recht auf Auskunft der gespeicherten Daten; das Recht auf deren Löschung, wenn wir keine Gründe mehr vorbringen können, die eine weitere Speicherung zulässig machen; und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung und/oder das Recht auf Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen der Daten, wenn wir keine Gründe vorbringen können, die gerade (eine) solche Verarbeitung(en) zulässig machen. Das Gesetz verlangt von uns weiters, auch die Rechte auf Berichtigung der Daten, auf Widerruf einer zuvor erteilten Einwilligung, und das Recht auf Daten-Portabilität aufzuzählen. Diese Rechte scheinen uns aus derzeitiger Sicht im Fall unserer Website jedoch nur äußerst hypothetisch - dazu müßten ja zB bereits falsche Daten geloggt worden sein, oder es müßte eine Einwilligung erteilt worden sein (einen solchen Fall sieht unserer kleine Website nicht vor), und auf fremden Servern haben Logfiles, meinen wir, und auch personenspezifische Extrakte daraus, schon gar nichts verloren.

Um Ihre Rechte in Anspruch zu nehmen, sind wir selbst Ihre erste Ansprechstelle. Wir sind die Aula Verlag GmbH, Merangasse 13, 8010 Graz (Österreich) und, wenn nichts dazwischenkommt, erreichbar unter redaktion@dieaula.at.

Die Verwaltungs- bzw. Aufsichtsbehörde, bei der Sie darüberhinaus mittels Beschwerden Verfahren in Datenschutzangelegenheiten veranlassen können, ist derzeit in Österreich die Datenschutzbehörde.

Wir hoffen, Sie sind bei der Lektüre dieser Erklärung nicht eingeschlafen, und haben für etwaige Anregungen von Ihnen sicher ein Ohr.